Biergarten in Deutschland

Volles Bierglas mit Brotzeit vor einer Alpenkulisse

DIE DEUTSCHEN UND IHR BIER

Viele deutsche Klischees stammen ursprünglich aus Bayern: der Biergarten auch. Während der Herstellung sind bestimmte Biersorten hitzeempfindlich. Um das Bier kühl zu halten, wurde es deshalb im frühen 19. Jahrhundert in Kellern aufbewahrt. In den Sommermonaten stellten die Bierbrauer einfach Tische und Bänke in die Nähe ihrer Keller: So entstand der Biergarten. 1812 erlaubte König Maximilian I. Joseph erstmals den Betrieb von Biergärten in und um München. Der Biergarten am Augustiner Keller ist vermutlich der älteste, der heute noch existiert. Wer zu seinem Bier auch noch etwas essen möchte, der findet hier auch leckere bayerische Spezialitäten wie Brezn (Brezeln) oder Obazda.

Das Weizen

Das Weizen, auch Weißbier genannt, gehört zu den ältesten Biersorten der Welt, es wurde schon vor über 2000 Jahren getrunken. Heute ist es vor allem in Süddeutschland sehr verbreitet. Das Angebot reicht von hell und dunkel über naturtrüb oder klar bis hin zu alkoholfrei. Zudem gibt es fruchtige Variationen wie beispielsweise Kirsch- oder Bananenweizen. Meist wird es als halber Liter serviert

Apfelschorle
Sprudelwasser mit Apfelsaft mischen und schon hat man eine Apfelschorle. Obwohl dieses Getränk eine wahre Kalorienbombe ist, hat es in Deutschland ein gutes Image. Andere Länder kennen die deutsche Apfelschorle gar nicht. Die US-Amerikaner haben zwar den „Apple Spritzer“, aber um auf Nummer sicher zu gehen, bestellt man auch dort lieber einen Apfelsaft mit Sprudelwasser.
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